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Elektronischen Sirenen
 

Akustische Signale werden zur Warnung in außerordentlichen Situationen schon seit Menschengedenken verwendet. Schon im Altertum wurde auf verschiedene Metallgegenstände geschlagen, später wurden für diese Zwecke Glockentürme gebaut und zu Beginn des 20. Jahrhunderts verbreiteten sich mechanische Rotationssirenen. Diese sind eigentlich ein elektrischer Motor, dessen speziell bearbeiteter Kopf bei der Rotation einen Schall abgibt. Diese Sirenen werden in vielen Ländern bis heute verwendet. Jedoch beeinflusste die Elektronik auch dieses Gebiet und bereits am Ende des 20. Jahrhunderts tauchten elektronische Sirenen auf. Im Wesentlichen sind dies leistungsfähige elektronische Verstärker von akustischen Signalen, ähnlich wie Verstärker in Haushaltsaudiosystemen. Sie arbeiten jedoch mit wesentlich höheren Leistungen und müssen spezifischen Anforderungen in Zusammenhang mit der geforderten extremen Zuverlässigkeit und mit den verschiedenen Steuerungsarten gerecht werden. Die Infrastruktur für deren Steuerung muss ebenso zuverlässig sein und gewöhnlich werden zwei unabhängige Steuerungskanäle gefordert. Die Lautsprecher dieser Verstärker befinden sich in speziell entworfenen Resonanzplatten und spielen die im digitalen Speicher der Sirene gespeicherten Signale oder die Signale ab, die der Sirene von externen Quellen - Mikrofon, Telefon, Funkstation, übliche Rundfunk- und Fernsehsendung u.ä. zugeleitet werden.

 

 Hauptnachteile von Motorsirenen

  • Sie erfordern eine große Anschlussleistung und eine ständige Stromquelle – kein  Akkubetrieb  möglich, bzw. Notstromgeräte wären unverhältnismäßig teuer
  • Sie sind in der Lage, nur Töne einer bestimmten Frequenz bzw. an- und abschwellende Heultöne zu generieren, die nicht durch Sprachdurchsagen ergänzt werden können
  • Anspruchsvolle Bedienung

 Hauptvorteile von elektronischen Sirenen

  • Standardbetrieb über Akkus, die laufend nachgeladen werden
  • Außer Warnsignalen sind auch Sprachdurchsagen möglich
  • Anschlussmöglichkeit an eine externe Signalquelle – Mikrophon Telefon, Funkstation, Rundfunk u.ä.
  • höhere Selbsttestfunktionen möglich - eine eventuelle Störung wird nicht erst im Moment einer eventuellen Benutzung festgestellt, sondern im Voraus und kann rechtzeitig abgestellt werden

Elektronishe Sirene Pavian

Elektronische Sirene Gibon


 

Alt motorbetriebenen Sirene

 Ansprüche an moderne elektronische Sirenen


Die Benutzung und in großem Ausmaß auch die technischen Ansprüche an die Sirenen werden in den einzelnen Staaten direkt durch die Legislative geregelt. Obwohl diese Ansprüche ähnlich sind,  sind sie aus technischer Sicht so verschieden, dass diesen nicht mit einer einzigen Sirenenversion entsprochen werden kann. Außer den verschiedenen Ansprüchen an die akustischen Meldungen gibt es vor allem unterschiedlichen Anforderungen an die Art und Weise der Bedienung und Kontrolle  des Sirenenzustandes. Ebenso wird auch großer Wert darauf gelegt, dass die Sirene bei Stromausfall gepuffert wird. Deswegen ist eine moderne Sirene hinsichtlich der Hardware eine Modulanlage mit zahlreichen Firmwareversionen mit Akku-Standardausstattung und mit minimalem Strombedarf im inaktiven Zustand und im aktiven Zustand mit maximaler Umwandlungseffektivität der Elektroenergie in akustische Energie.

Sirens from Telegrafia are installed worldwide

 

 Warnsysteme


Die Sirenen werden entweder als unabhängige, lokal gesteuerte Anlagen oder  öfter als Bestandteil von Warnsystemen  benutzt. Die kleineren Systeme umfassen nur einige Sirenen, die umfangreicheren Systeme auch einige tausend Sirenen. Im Hinblick darauf, dass diese Systeme nur in Situationen einer tatsächlichen Bedrohung benutzt werden, was nur selten passiert, muss eine maximale Gewissheit bestehen, dass sie zum Zeitpunkt des tatsächlichen Bedarfs funktionstüchtig sind. Deshalb werden sehr hohe Ansprüche an die Selbsttestfunktionen der einzelnen Sirenen, wie auch der zusammenhängenden Infrastruktur gestellt. Die Erfahrungen aus der ganzen Welt zeigen, dass bei außerordentlichen Situationen praktisch immer der Strom und die Telekommunikationsinfrastruktur ausfallen. Die üblichen Telekommunikationsinfrastrukturen erfüllen auch meistens nicht die Anforderung bzgl. eines langfristigen Pufferbetriebes bei Stromausfall. Größere Warnsysteme benutzen deshalb heute für die Steuerung des Sirenennetzes praktisch immer zwei unabhängige Kanäle. Bevorzugt wird wenigstens ein Funkkanal  mit eigener gepufferter Infrastruktur (gewöhnlich für 72 Stunden).